LITERATUR

Da Hildegard Stofferin bei den meisten ihrer Lieder und bei einzelnen klassischen Werken den Text selbst verfasst hat, begann sie auch Texte ohne Musik zu schreiben, die vorwiegend als Impulse und Besinnungstexte in der Kirche dienen. Aus dieser Tätigkeit heraus entstand die Idee für ein Buch mit Liedern und Texten (siehe „Aus dem Leben für das Leben“). Da ihr das Schreiben begann Spaß zu machen, entschied sich die Künstlerin, ein Buch mit völlig anderen Inhalten wie bisher gewöhnt zu verfassen. Daraufhin entstanden die Kurzgeschichten ihres Buches „Die Skurrilität des Seins“.


DIE SKURRILITÄT DES SEINS

GESCHICHTEN ÜBER MENSCHLICHE TIEFEN

Jeder Mensch hat Wünsche, Sehnsüchte, Bedürfnisse und jeder weiß wohl, was es heißt, mit seinen Ängsten, Schwächen und Fehlern leben zu müssen. Diese können sich auf unterschiedliche Art und Weise zeigen, ausgedrückt oder kompensiert werden. Sei es die Angst vor Feuer, die einen einzelnen Menschen so sehr verfolgt, dass er wahnsinnig wird. Oder die Gefühlskälte einer einzigen herzlosen Person, die so viel Leid anrichten kann. Sei es der Hass auf sich selbst, der einem Narben zufügen kann, ohne sich je die Unzufriedenheit ganz aus dem Körper prügeln zu können. Oder sei es sein Unverständnis darüber, warum und mit welchen Eigenschaften man erschaffen wurde, dass andere zum Experiment einer Suche nach dem Dasein werden. Oder sei es nur eine kleine Angst vor Spinnen, die am Ende zu einem großen Übel wird. Jedem das Seine und jedem das Ihre. Viele Versuche, sich selbst zu verstehen. Die Frage aber nach dem Sein und dem Sinn des Seins, die bleibt.


AUS DEM LEBEN FÜR DAS LEBEN

LIEDER UND TEXTE MIT RELIGIÖSEN UND WELTLICHEN INHALTEN FÜR KIRCHE, SCHULE UND ZUHAUSE

„Aus dem Leben für das Leben“ sollen Lieder und Texte sein, mit denen Menschen in ihrem Leben, in ihrem Umfeld und in ihrer Zeit etwas anfangen können. Inhalte, die zum Nachdenken anregen, vielleicht Bestätigung für etwas sein können oder einfach da sind, um auf sich wirken zu lassen. Der Großteil meiner Lieder und Texte nimmt Bezug auf Glaube, Kirche und Religion. Aber nicht lediglich aus einer Sicht, sondern im interreligiösen und interkulturellen Sinn, aber auch aus der Perspektive Suchender. Anhand der Evangelienkommentare und anderen Texten oder Zitaten in Bezug auf die Bibel möchte ich aufzeigen, dass biblische Texte, so alt sie auch sein mögen, sehr wohl auch für die heutige Zeit und für unsere Lebenswelt relevant und wichtig sein können. Es scheitert nur manches Mal leider an der Translation in unser heutiges Verständnis. Predigttexte oder hoch theologisch argumentierte und diskutierte Themen sind oft nicht zeitgemäß und somit den Menschen so fern, dass sie ihren Sinn schwer verstehen können. Ich versuche mit meinen Liedern und Texten die Möglichkeit zu bieten, für sich selbst etwas in der eigenen Lebenssituation herauszuholen, und zwar das, was für jeden einzelnen gerade das Wesentliche darstellt.

Ein weiterer signifikanter Punkt in vielen meiner Texte ist jene Art, wie ich gesellschafts- und sozialkritisch gewisse Um- oder Missstände dieser Welt anprangere. Manche Lieder, die bedrückend, traurig und hoffnungslos beginnen, finden ein Ende im Guten und voller Zuversicht. Da das Leben aber eben nicht nur aus „Happy Ends“ besteht, enden andere Texte wiederum nicht so gut. Wer die Inhalte nicht aus religiösen Motiven lesen möchte, kann sie auch philosophisch betrachten oder einfach nur lesen, um sich berieseln zu lassen und sich vielleicht an manchen Stellen im Buch wiederzufinden. Eben gerade, weil es aus dem Leben und für das Leben ist.

Weitere noch nicht erschienene Texte

  • „Ein Wort mit 5 Buchstaben“ (1999)
  • „Angst“ (2006)
  • „Die Menschen halten mich für kalt“ (2006)
  • „Ich dachte immer, etwas Besonderes zu sein“ (2006)
  • „Der Geruch des Todes“ (2006)
  • „Ich war mein ganzes Leben lang verliebt“ (2006)
  • „Ja, ich habe geliebt“ (2006)
  • „Jeder Mensch“ (2006)
  • „Man könnte sagen, er sei verrückt“ (2006)
  • „Mein beschissener Lebenswandel“ (2006)
  • „Warum darf ich Dich nicht ständig ansehen?“ (2006)
  • „No future“ (2006)
  • „Ich wollte immer so sein wie Du“ (2007)
  • „Opferung“ (2007)
  • „Scherze nur“ (2007)
  • „Sieh‘ mich nicht so an“ (2007)
  • „Was hast Du nur getan mit mir“ (2007)
  • „Mein Engel“ (2007)
  • „Bitte sag mir“ (2007)
  • „Ich habe von Anfang an falsch gelebt und falsch geliebt“ (2007)
  • „Ihr haltet mich alle für großartig“ (2007)
  • „In Deinen Augen sehe ich das Göttliche“ (2007)
  • „Verzeih mir“ (2007)
  • „Die Musen“ (2008)
  • „So muss ich nun wohl gestehen“ (2008)
  • „Ja, Du hast es wiederum geschafft“ (2008)
  • „Wir sind es beide nicht wert“ (2009)
  • „Es hat keinen Sinn“ (2009)
  • „Ich kann es gar nicht in Worte fassen“ (2009)
  • „Was für Menschen lässt ein Krieg zurück“ (2009, Bearbeitung 2017)
  • „Nichts erfüllt mein Herz so sehr mit Freude“ (2010)
  • „Warum schlägst Du und strafst Du mein Leben“ (2010)
  • „Ich wünschte, Du gäbest mir ein Herz aus Stein“ (2011)
  • „Ja, ich weine“ (2011)
  • „Es ist unser beider Schicksal“ (2012)
  • „Ich will nicht an einer Liebe zerbrechen“ (2012)
  • „Wenn wir uns nicht ändern“ (2013)
  • „Alles würde ich für Dich geben“ (2013)
  • „Diese Liebe kann nicht irdisch sein“ (2013)
  • „Ich liebe Dich deswegen so sehr“ (2013)
  • „Vielleicht ist der einzige Grund“ (2013)
  • Eine Auslegung zur Bibelstelle „Der Gang Jesu auf dem Wasser“ (2014)
  • „Die größte all meiner Sünden“ (2014)
  • „Suppe ≠ Suppe!“ (2014)
  • Evangelienkommentar zu „Das Zeugnis des Simeon und der Hanna über Jesus“ (2014)
  • Evangelienkommentar zu „Vom Salz der Erde und vom Licht der Welt“ (2014)
  • Evangelienkommentar zu „Vom Gesetz und von den Propheten“, „Vom Töten und von der Versöhnung“ „Vom Ehebruch“, „Von der Ehescheidung“ und „Vom Schwören“ (2014)
  • Evangelienkommentar zu „Von der Vergeltung“ und „Von der Liebe zu den Feinden“ (2014)
  • „Mich hungert und dürstet“ (2014)
  • „Das ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören“ (2015)
  • „Ich wünsch‘ Dir Tod und Teufel“ (2016)
  • „Wer suchet, der findet“ (2016)
  • „Was Füße alles können“ (2016)
  • „Das Jahr der Barmherzigkeit“ (2016)
  • „Maria damals und heute“ (2017)
  • „Maria, Du Frau aus dem Volke“ (2017)
  • „Sehnsucht nach Frieden“ (2017)
  • „Es fehlt uns hinten und vorne“ (2017)
  • „Ich habe Angst“ (2017)
  • „Urheber des Bösen“ (2017)
  • „Gib Frieden dieser Welt“ (2017)
  • „Ich liebe Dich“ (2017)
  • „Dunkle Nacht, traurige Nacht“ (2017)
  • „Legt die Waffen nieder“ (2017)
  • „Gemeinsam sind wir bunt“ – Textauslegung zur Bibelstelle „Die Gemeinde und ihre Dienste“ (Römerbrief) (2017)
  • „Alles hat seine Stunde“ – Textauslegung zur Bibelstelle Koh 3,1-8 (2017)
  • „Es ist nicht alles Gold“ (?)
  • „Ein ungewöhnliches Gespräch“ (?)
  • „Und ich bin nie allein“ (?)
  • Impuls zum Thema „Teilen“ und zur Bibelstelle „Die Verklärung Jesu“ (2018)
  • Gedanken zu den Kreuzwegstationen (2018)
  • "Was sollen wir tun?" - Gedanken zum "Gaudete"-Sonntag (2018)
  • "Verklärung oder Blendwerk?" - Gedanken zur Bibelstelle "Die Verklärung Jesu" (2019)
  • Friedensgebet "Wenn 'Frieden' bedeutet" (2019)

Weitere noch nicht erschienene Sprüche

  • „Flüchte Dich nicht in die Traurigkeit“ (1999)
  • „Vertraue keinem“ (2000)
  • „Die Zeit wird kommen“ (2001)
  • „Hoffnung und Zukunft“ (2001)
  • „Meine Film- und Traumwelt“ (2001)
  • „Die Zeit heilt alle Wunden“ (2001)
  • „Sich die Augen aus dem Kopf zu weinen“ (2002)
  • „Verrücktheit“ (2008)
  • „Wenn man den Tod nicht fürchtet“ (2012)
  • „Wenn das Herz voll ist“ (2012)
  • „Man fühlt sich nicht so einsam“ (2013)
  • „Wenn es verboten ist“ (2013)
  • „Wie soll ich denn“ (2013)
  • „Denn erst“ (2013)
  • „Du bist“ (2013)
  • „Und würde ich“ (2013)
  • „Das Schicksal“ (2014)
  • „Ich habe“ (2014)
  • „Die Welt ist ein Narrenhaus“ (2016)
  • „Liebe den Frieden“ (2016)
  • „Ist uns die Schöpfung“ (?)

Zudem schreibt Hildegard Stofferin die Texte ihrer Lieder selbst (Lieder für den Gottesdienst, Friedenslieder, gesellschafts- und sozialkritische Lieder) und gelegentlich auch ihrer klassischen Werke (weltlich und geistlich).